Schweiz überrollt Bosnien und Herzegowina spät, aber deutlich: 4:1 in Los Angeles
Erst zäh, dann furios: Die Schweiz hat ihre Partie gegen Bosnien und Herzegowina in der Gruppe B der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 mit 4:1 gewonnen. Beim Schweiz gegen Bosnien und Herzegowina WM 2026-Gruppenspiel im SoFi Stadium brauchte die Schweizer Nationalmannschaft über eine Stunde, um den Widerstand der Bosnier zu brechen – dann aber ging alles sehr schnell.
Schweiz überrollt Bosnien und Herzegowina spät, aber deutlich: 4:1 in Los Angeles · Troutfarm27 / Wikimedia Commons (CC BY-SA 4.0)
Das Schweiz Bosnien und Herzegowina Ergebnis im Überblick
Vor 70.026 Zuschauern im SoFi Stadium lieferten sich beide Teams zunächst ein enges Duell ohne klaren Torerfolg. Erst in der 74. Minute fiel die Vorentscheidung, als Johan Manzambi die Schweizer in Führung brachte. Danach kippte das Spiel komplett zugunsten der Nati.
Der Schweiz Bosnien und Herzegowina Spielbericht in Zahlen:
- Endstand: Schweiz 4:1 Bosnien und Herzegowina
- Stadion: SoFi Stadium, Los Angeles
- Zuschauer: 70.026
- Schiedsrichter: João Pinheiro
Die Tore im Detail
Das Spiel entschied sich fast komplett in der Schlussphase:
1. 74. Minute: Johan Manzambi bringt die Schweiz in Führung
2. 84. Minute: Rubén Vargas erhöht auf 2:0
3. 90. Minute: Manzambi trifft erneut – 3:0
4. 90+3 Minute: Ermin Mahmic verkürzt für Bosnien und Herzegowina auf 3:1
5. 90+7 Minute: Granit Xhaka setzt mit dem 4:1 den Schlusspunkt
Vier Tore innerhalb von nur 16 Minuten inklusive Nachspielzeit – ein Spiel, das nach langer Torlosigkeit am Ende noch einmal richtig dramatisch wurde.
Statistischer Überblick: Klare Dominanz der Schweiz
Die Zahlen bestätigen den Eindruck vom Feld: Die Schweiz war über weite Strecken der überlegene Gegner.
| Statistik | Schweiz | Bosnien und Herzegowina |
|---|---|---|
| Ballbesitz | 62,3 % | 37,7 % |
| Torschüsse | 13 | 5 |
| Schüsse aufs Tor | 7 | 3 |
| Ecken | 7 | 3 |
| Pässe | 586 | 354 |
| Fouls | 7 | 18 |
| Gelbe Karten | 1 | 2 |
| Rote Karten | 0 | 1 |
Mit über 62 Prozent Ballbesitz und mehr als doppelt so vielen Torschüssen wie der Gegner gab die Schweiz das Tempo vor. Auffällig ist die Foulbilanz: Bosnien und Herzegowina beging mit 18 Fouls deutlich mehr Regelverstöße als die Schweizer mit nur sieben – dazu kam eine Rote Karte, die den Bosniern die Schlussphase zusätzlich erschwerte.
Aufstellungen: Wer stand auf dem Platz
Schweiz: Gregor Kobel, Manuel Akanji, Nico Elvedi, Ricardo Rodríguez, Silvan Widmer, Dan Ndoye, Granit Xhaka, Fabian Rieder, Remo Freuler, Michel Aebischer, Breel Embolo
Bosnien und Herzegowina: Nikola Vasilj, Tarik Muharemovic, Nikola Katic, Sead Kolasinac, Amar Dedic, Ivan Sunjic, Benjamin Tahirovic, Kerim Alajbegovic, Amar Memic, Edin Dzeko, Ermedin Demirovic
Ausgerechnet Kapitän Granit Xhaka, der erfahrenste Feldspieler der Nati, traf in der Nachspielzeit zum Endstand – ein passendes Bild für ein Team, das über die volle Distanz mehr Substanz zeigte.
Spielverlauf: Wie sich das 4:1 entwickelte
Die ersten 70 Minuten waren geprägt von Kontrolle ohne Ertrag. Die Schweiz hatte klar mehr vom Spiel, tat sich aber zunächst schwer, die kompakt stehende bosnische Defensive um Torhüter Nikola Vasilj zu knacken. Mit sieben Ecken gegenüber dreien und deutlich mehr Torschüssen blieb der Druck jedoch konstant hoch.
Der Bann brach in der 74. Minute: Johan Manzambi, der im Turnierverlauf bereits als torgefährlichster Schweizer Offensivspieler aufgefallen war, erzielte die verdiente Führung. Nur zehn Minuten später legte Rubén Vargas nach und sorgte für eine komfortablere Ausgangslage.
Als Manzambi in der 90. Minute mit seinem zweiten Treffer des Abends auf 3:0 stellte, schien die Partie entschieden. Bosnien und Herzegowina antwortete durch Ermin Mahmic in der Nachspielzeit, konnte den Trend aber nicht mehr drehen. Granit Xhaka setzte mit dem Tor zum 4:1 in der siebten Minute der Nachspielzeit den Schlusspunkt einer Partie, die am Ende deutlicher ausfiel, als es der Spielverlauf über weite Strecken vermuten ließ.
Einordnung: Bedeutung für die WM 2026 Gruppe B
Der klare Sieg verschafft der Schweiz in der Gruppenphase wichtige Argumente – sowohl bei den Punkten als auch mit Blick auf die Tordifferenz. Für Bosnien und Herzegowina bedeutet die Niederlage einen Rückschlag, zumal die disziplinarischen Probleme mit 18 Fouls und einer Roten Karte zusätzlich ins Gewicht fallen.
Wichtige Erkenntnisse aus dem Spiel:
- Die Schweiz zeigte auch nach zähem Beginn Geduld und belohnte sich in der Schlussphase
- Johan Manzambi bestätigte mit seinem Doppelpack seine Rolle als torgefährlichster Schweizer Offensivmann des Turniers
- Bosnien und Herzegowina muss die hohe Foulzahl und die disziplinarischen Probleme in den kommenden Partien in den Griff bekommen
- Die Tordifferenz könnte in einer engen Gruppe am Ende entscheidend sein
Häufige Fragen zum Spiel
Wie endete das Spiel Schweiz gegen Bosnien und Herzegowina bei der WM 2026?
Die Schweiz gewann das Gruppenspiel B mit 4:1 gegen Bosnien und Herzegowina.
Wer traf für die Schweiz?
Johan Manzambi (74', 90'), Rubén Vargas (84') und Granit Xhaka (90+7') trafen für die Schweiz.
Wer erzielte das Tor für Bosnien und Herzegowina?
Ermin Mahmic verkürzte in der dritten Minute der Nachspielzeit auf 3:1.
Wo fand das Spiel statt?
Die Partie wurde im SoFi Stadium vor 70.026 Zuschauern ausgetragen.
Wer leitete die Partie?
Schiedsrichter João Pinheiro pfiff das Gruppenspiel.
Gab es eine Rote Karte im Spiel?
Ja, Bosnien und Herzegowina musste im Verlauf der Partie eine Rote Karte hinnehmen.
Häufige Fragen
Die Schweiz gewann das Gruppenspiel B mit 4:1 gegen Bosnien und Herzegowina im SoFi Stadium in Los Angeles.
Johan Manzambi erzielte in der 74. und 90. Minute einen Doppelpack, Rubén Vargas traf in der 84. Minute und Granit Xhaka setzte in der siebten Minute der Nachspielzeit den Schlusspunkt.
Ermin Mahmic verkürzte in der dritten Minute der Nachspielzeit auf 3:1, mehr Tore gelangen den Bosniern nicht.
Das Spiel wurde im SoFi Stadium in Los Angeles vor 70.026 Zuschauern ausgetragen.
João Pinheiro pfiff das Gruppenspiel zwischen der Schweiz und Bosnien und Herzegowina.
Ja, Bosnien und Herzegowina musste eine Rote Karte hinnehmen, was die Schlussphase für das Team zusätzlich erschwerte.
Alle vier Tore der Schweiz sowie der Anschlusstreffer Bosniens fielen zwischen der 74. und der 90+7. Minute, also innerhalb von nur 16 Minuten.
Die Schweiz kam auf 62,3 Prozent Ballbesitz, während Bosnien und Herzegowina auf 37,7 Prozent kam.
Die Schweiz kam auf 13 Torschüsse, davon 7 aufs Tor, Bosnien und Herzegowina auf 5 Torschüsse, davon 3 aufs Tor.
Johan Manzambi erzielte zwei der vier Schweizer Tore und bestätigte damit seine Rolle als torgefährlichster Schweizer Offensivspieler des Turniers.
Die kompakt stehende bosnische Defensive um Torhüter Nikola Vasilj hielt lange dagegen, sodass die Schweiz ihre Feldüberlegenheit erst in der Schlussphase in Tore ummünzen konnte.
Bosnien und Herzegowina beging 18 Fouls gegenüber nur sieben der Schweiz und kassierte zudem eine Rote Karte, was die disziplinarischen Probleme des Teams deutlich zeigte.
Der klare 4:1-Erfolg verschafft der Schweiz wichtige Punkte und eine deutlich verbesserte Tordifferenz, die in einer engen Gruppe am Ende entscheidend sein könnte.
Die Niederlage ist ein Rückschlag für die Gruppenphase, zumal die hohe Foulzahl und die Rote Karte in den kommenden Partien in den Griff bekommen werden müssen.
Bei der Schweiz standen unter anderem Gregor Kobel, Manuel Akanji, Nico Elvedi, Granit Xhaka, Fabian Rieder und Breel Embolo in der Startelf.
Bosnien und Herzegowina startete unter anderem mit Nikola Vasilj, Sead Kolasinac, Edin Dzeko und Ermedin Demirovic in der Anfangsformation.
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